Nach Beendigung der Vorrunde in der Handball-Badenliga Gruppe A belegen die von Christian Müller und Mirco Ritter betreuten Männer mit 5 Siegen und zwei Niederlagen, samt einer positiven Tordifferenz, einen hervorragenden zweiten Tabellenplatz und sind damit auf einem guten Weg die angestrebten Play-Offs, die über den Aufstieg in die BWOL entscheiden werden, am Ende der Gruppenphase sicher zu erreichen.

Vor der Saison 2021/2022 hatte der Badische Handball-Verband auf Grund der gemachten Erfahrungen in der Corona-Pandemie verschiedene Spielvarianten für den Jugend- und Seniorenbereich erarbeitet, um einen Spielbetrieb, auch unter verschärften Auflagen, zu ermöglichen.

So gibt es bei den Badenliga-Herren eine regionale Aufteilung der bisher 16 Badenliga-Teams in zwei Gruppen mit je 8 Mannschaften.

Somit hat jede Mannschaft 14 Gruppenspiele in Hin- und Rückspiel zu absolvieren. Im Anschluss erfolgt im „Pokalmodus“ das Ausspielen des Aufsteigers in die BWOL. Das bedeutet, Platz 1 der Gruppe A spielt gegen Platz 4 der Gruppe B, der Zweitplatzierte der Gruppe A gegen Platz 3. der Gruppe B, Platz 3 der Gruppe A gegen Platz 2. der Gruppe B und Platz 4 der Gruppe A gegen Platz 1. der Gruppe B. Die Spiele werden mit Hin- und Rückspiel ausgetragen, der Verlierer scheidet aus. Der Gewinner steht im Halbfinale. In der sog. Abstiegsrunde, hier spielen die Mannschaften Platz 5-8 jeder Gruppe gegeneinander, gibt es ebenfalls Hin-und Rückspiele. Hier werden letztendlich die Abstiegsplätze ausgespielt.

Bei den von Stefanie Dietrich  trainierten Badenliga-Damen wurde ebenfalls eine regionale Aufteilung der bisher 12 Mannschaften vorgenommen und in zwei Gruppen mit je 6 Mannschaften aufgeteilt. Somit hat jede Mannschaft insgesamt 10 Gruppenspiele in Hin-und Rückspiel zu bestreiten, wo im Anschluss die ersten drei Mannschaften, wie bei den Männern auch, der Aufsteiger in die BWOL im Pokalmodus ermittelt wird. Im Gegensatz zu den Männern wird die Abstiegsrunde (Platz vier bis Sechs) in einer kompletten Runde mit Hin-und Rückspiel ausgespielt werden. Wenn die Dietrich-Mädels die Stresssituation der Abstiegsrunde vermeiden wollen, müssen sie unbedingt noch einige Pluspunkte einsammeln, denn aktuell liegt der Tabellenzweite TSV Amicitia Viernheim mit dem Tabellenfünften SG Heddesheim nach Minuspunkten gleichauf.

g.v.

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