Männliche D-Jugend gewinnt bei Tor-Festival
Zum zweiten Spiel innerhalb von drei Tagen hatte die männliche D-Jugend am vergangenen Samstag in der Viernheimer Waldsporthalle anzutreten. Nachdem am Donnerstag mit 25:30 gegen die SG Edingen/Friedrichsfeld verloren wurde, hieß dieses Mal der Gegner SV Waldhof Mannheim, gegen den es im Hinspiel eine knappe Niederlage gab.
Das Team von Schaal/Weikert hatte also etwas gut zu machen und von Beginn an hatte man den Eindruck als habe die Mannschaft dieses Vorhaben auch verinnerlicht. Nach dem zwischenzeitlichen 1:1 erhöhte der TSV Amicitia schnell auf 4:1. Der SV Waldhof Mannheim, angetrieben von dem ältesten Spieler auf dem Platz, verkürzte auf 5:3, ehe Viernheim nochmals drei Treffer in Folge gelangen und zwischenzeitlich auf 8:3 davonzog. Nachdem Viernheim die 5-Tore-Führung auch bis zum 13:8 halten konnte, sah sich der Gästetrainer zu einer Auszeit gezwungen. Unmittelbar danach verkürzte der SV Waldhof auf 13:9, doch von nun an agierte fast ausschließlich der TSV Amicitia Viernheim. Insbesondere Philipp Oswald und Leon Schaal spielten sich in einen wahren Rausch und erhöhten binnen weniger Minuten auf 19:9.
Diese 10-Tore-Führung konnten die Viernheimer Jungs bis zum Pausenpfiff halten. Mit einem beruhigenden 26:16 ging es die Halbzeit. In der Kabine mahnte Trainer Schaal seine Jungs zur Vorsicht, denn auch im Hinspiel hatte man zur Pause deutlich geführt und am Ende hatte man mit einem Tor das Nachsehen.
Dass die Mannschaft des Trainergespannes Weikert/Schaal in den letzten Monaten dazugelernt hat, zeigte sich in den zweiten 20 Minuten. Der SV Waldhof versuchte durch eine "One-Man-Show" zum Erfolg zu kommen, der TSV Amicitia Viernheim hielt im Kollektiv dagegen. Konnten sich Philipp Oswald und Leon Schaal einmal nicht durchsetzen, waren Daniel Frei, Paul Müller und Tim Peterl zur Stelle. Zu guter letzt war auch noch Fabian Stahl gut aufgelegt und hatte am Ende eine hundertprozentige Wurfausbeute.
Der SV Waldhof konnte nach dem 32:22 zwischenzeitlich auf 34:27 und 36:31 verkürzen, doch Viernheim ließ sich dadurch nicht aus der Ruhe bringen und nachdem Nicolas Thamm im Viernheimer Tor eine hundertprozentige Chance der Gäste zu Nichte machte, erhöhte Viernheim auf 38:31 und sorgte für die endgültige Entscheidung.
In den letzten 10 Minuten dieses wahren Torfestivals nutzten die Viernheimer Trainer die Möglichkeit allen Spielern Einsatzzeit zu geben. Der Gesamtleistung tat dies keinen Abbruch und siegte der TSV Amicitia Viernheim am Ende völlig verdient mit 43:35.
Für Viernheim spielten: Christian Best und Nicolas Thamm (beide Tor), Daniel Frei (3), Fabian Stahl (5), Philipp Oswald (17), Tim Zander, Tim Peterl (2), Paul Müller (4), Simon Hamaekers, Damian Stein, Leon Schaal (12)