Nach dem Schlußpfiff des Herren-Badenligaspiels in Friedrichsfeld war nicht nur bei der sportlichen Leitung der Abteilung Handball des TSV Amicitia, sondern vor allem bei den zahlreich mitgereisten Viernheimer Fans, die Enttäuschung über die Derbypleiten aller drei Viernheimer Herren-Mannschaften in der ungeliebten harzfreien Lilli-Gräber-Halle buchstäblich zu greifen.

Dabei spielen nicht die Resultate die große Rolle, sondern und dies gilt vor allem im Spiel der Badenliga-Herren, die mangelnde Lauf-und Kampfbereitschaft einiger Viernheimer Akteure die notwendig ist, um aus Friedrichsfeld überhaupt etwas Zählbares mitnehmen zu können.

Im Gegensatz zur Vorwoche war die Vorstellung der Herbert-Truppe diesmal viel zu pomadig angelegt und die Rückwärtsbewegung nach technischen Fehlern einfach ungenügend.

Mit diesem viel zu leichten Heimsieg konnte Friedrichsfeld die Viernheimer in der Tabelle sogar überholen und sich wichtige Punkte im Kampf um den Klassenerhalt sichern.

Das sich Viernheim durch diese Niederlage ab sofort in einer nicht ungefährlichen Lage befindet, war den Akteuren am Samstagabend wohl nicht so bewusst.

Denn auch gegen der kommende Gegner Stutensee/Weingarten ist eine harte Nuss, wo sich Viernheim im ersten Aufeinandertreffen bei der 34:26 Niederlage nicht mit Ruhm bekleckert hatte.

Ab sofort heisst es kühlen Kopf bewahren und nur noch mit vollem Engagement auftreten, denn die Mannschaft ist nicht nur ihren Fans jetzt etwas schuldig.

Folgende Akteure waren im Einsatz.

Patrick Koch, Dennis Hoffmann, Pal Megyeri, Jan Willner(2), Ronny Unger, Dominik Seib(2), Julius Herbert(3), Robin Helbig(1), Philipp Oswald, Jannik Geisler(1), Tobias Seel(1), Holger Hubert(9), Marcel König(5).

(gv)

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