So langsam wird die eklatante Auswärtsschwäche der Blau-Grünen für die Verantwortlichen rund um die Herren 1 zu einem Buch mit sieben Siegeln.
Denn nach den zuletzt guten Leistungen in der heimischen Rudolf-Harbig-Halle und einer intensiven und guten Trainingswoche, fuhren die Bulls diesmal, unterstützt von einer ansehnlichen Fangemeinde, mit einem guten Gefühl zum Nachbarschaftsderby die Negativserie der bisherigen Auswärtsspiele durchbrechen zu können.
Aber leider wurden die Fans und all die Menschen im Hintergrund der Mannschaft bitter von dem Auftreten ihrer Bulls in der Nachbargemeinde enttäuscht.
Die gezeigte Leistung war fast unterirdisch und zu keinem Zeitpunkt eines Derbys würdig, wofür ein schwaches Nervenkostüm als Spieler in der Oberliga als Entschuldigung nicht gelten kann. Vierzig Gegentore gegen eine Mannschaft, die bisher noch weniger Pluspunkte als die Bulls in der Tabelle vorzuweisen hatte, gepaart mit einer erneut überschaubaren Trefferquote bei den eigenen Wurfversuchen zeigen, dass die Mannschaft noch eine schwere Saison zu bestreiten hat und der Klassenerhalt mit Heimsiegen alleine kaum zu realisieren sein wird.
Gleich mit dem Anpfiff überrollten die Gastgeber die Bulls mit Treffern fast nach belieben, so dass beim Halbzeitpfiff die Messe beim 20:14 schon fast gelesen war. Da die Bulls auch in der zweiten Spielhälfte nicht in der Lage waren die Angriffe der Gastgeber wirkungsvoll zu unterbinden, muss die Gratulation uneingeschränkt an die Gastgeber gehen, die sich den 40:27-Erfolg redlich verdient haben.
Leider ist mit dieser Klatsche das Sportjahr noch nicht beendet, denn die Bulls müssen am kommenden Samstag im ersten Rückrundenspiel bei der HSG Langenau/Elchingen antreten, wo beim ersten Aufeinandertreffen die Bulls zwar mit 33:28 siegreich waren, aber ob sie diesen Erfolg in Langenau wiederholen können, steht nach dieser Begegnung in den Sternen.
In Saase waren folgende Akteure beteiligt:
Lars Wilkening, Patrick Koch, Steven Beck (4), Robin Helbig (4), Marco Kimpel (4), Philipp Oswald (4), Jonas Böckly (3), Jacob Clarius (3), Norman Merkel (3), Leon Schaal (1), Frederik Schmitt (1), Marcel Deege, Johannes Kadel, Sven Walther.
g.v.