Um es gleich vorwegzunehmen, mit den Gästen aus Söflingen präsentierte sich am Samstag eine Mannschaft in der Rudolf-Harbig-Halle, die sich den Sieg über die vollen 60 Minuten einfach verdient hat, da sie vom Anpfiff weg hochmotiviert, kämpferisch, spielstark und bestens auf die Bulls vorbereitet zeigten. Die Bulls agierten insbesondere im Abwehrverhalten nicht so stabil wie zuletzt und so hatte man letztendlich keine Chance.

Die Bulls wollten sich zwar für die im Vorspiel erlittene Niederlage revanchieren und ihren Heimnimbus wahren, waren aber schon vom Anspiel weg, sowohl in der Defensive wie auch im Angriff, zu fahrig, so dass sich die Gäste trotz eines ausgeglichenen Spiels einen Vorteil erspielen konnten. 

Schon Mitte der ersten Halbzeit konnte sich die TSG, vor allem auf Grund ihres immer mehr in dem Mittelpunkt des Geschehens rückenden Torhüters, der an diesem Tag zum alles überragenden Spieler auf der Platte wurde, mit fünf Treffern absetzen und mit einer 4-Tore-Führung (13:17) in die Halbzeitpause gehen.

Diese Bürde war für die Bulls, trotz einer gewonnener zweiten Spielhälfte, doch zu hoch gewesen, so dass die Mannen um Robin Helbig und Marcel Deege nicht unbedingt das schwächere Team waren, am Ende trotz erzielter 32 Tore vor allem am bärenstarken Gästekeeper scheiterten, um das Blatt nochmals für einen Punktgewinnen wenden zu können.

Wenn die Mannschaft jetzt die richtigen Lehren aus diesem Spiel mitnimmt, dürfen sich die Handballfans heute schon auf den übernächsten Samstag freuen, wenn mit dem hohen Meisterschaftsfavoriten und Tabellenführer SKV Unterensingen die Mannschaft der Stunde in der Rudolf-Harbig-Halle seine Visitenkarte abgibt.

Gegen Söflingen waren folgende Akteure beteiligt:

Lars Wilkening, Max Botterer, Adis Lacic, Sven Walther (10), Jacob Clarius (7), Robin Helbig (7), Johannes Kadel (5), Steven Beck (2), Jonas Böckly (1), Marcel Deege, Leonnard Pfeil, Leon Schaal, Frederik Schmitt.

g.v.

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